Toni (18) hält sich für frigide: “Ist Sex-Unlust erblich?”

Toni (18) schreibt: Ich bin äußerst sittenstreng erzogen worden. Über Erotik wurde bei uns zu Hause nie gesprochen. Nie haben meine Eltern in meinem Beisein Zärtlichkeiten ausgetauscht, und ich habe sie auch nie im Schlafzimmer stöhnen gehört. Sex schien für sie ausschließlich zum Kinder machen da zu sein. Nun habe ich tierisch Angst, dass ich ihre Unlust geerbt habe. Denn obwohl ich seit vier Wochen eine hübsche Freundin (20) habe, bin ich nur selten heiß auf Bianca. Meistens bin ich sogar froh, wenn das Geschnacksel mit ihr vorbei ist. Bin ich wegen meiner lustlahmen Gene dazu verdammt, ein Leben ohne Sexspaß zu führen?

perfekte-beziehung.de antwortet: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sexuelle Veranlagungen ebenso wenig erblich sind wie Sexsucht oder Frigidität. Du bist durch deine Erziehung geschädigt, hältst wegen des Vorbilds deiner Eltern Sex für eine unwichtige Nebensache, auf die man verzichten kann. Da dein Verstand dein erotisches Begehren unterdrückt, solltest du ihn ausschalten. Das geht am besten mit süffigen Sekt-Cocktails. Mach dir mit deiner Freundin einen feuchtfröhlichen Abend zu zweit mit Erotikfilmen, Strippoker, FKK-Blinde Kuh und Sekt schlürfen aus euren Bauchnabeln. Es wird nicht lange dauern, bis dein Hirn sozusagen in den Unterleib rutscht – von da an wirst du die Blockade deiner lustfeindlichen Erziehung für immer überwunden haben.

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