Posts Tagged ‘Prostituierte’

Irma (23) fühlt sich wie eine Prostituierte: “Seine Geldgeschenke sind mir peinlich”

Irma (23) schreibt: Ich bin seit zwei Wochen fest mit einem zehn Jahre älteren Mann zusammen, der seitdem jede Nacht bei mir verbringt. Volker ist ein toller Liebhaber, der mich mit Händen, Lippen und seinem besten Stück stundenlang auf ganz großer Flamme verwöhnt. Jedesmal schlafe ich im Morgengrauen erschöpft ein. Wenn ich aufwache, ist Volker zur Arbeit gegangen. Doch auf meinem Nachttisch liegt dann immer ein 50-Euro-Schein. Ich habe ihm gesagt, dass mir seine Geldgeschenke peinlich sind, aber er betrachtet es als kleine „Dankeschöns“ für unseren tollen Sex. Ich fühle mich dabei aber wie eine Prostituierte und nehme das Geld nur äußerst widerwillig an. Merkt Volker nicht, wie sehr er mich mit dem „Huren-Lohn“ demütigt?

perfekte-beziehung.de antwortet: Dein wohlhabender Freund checkt es deshalb nicht, weil er deine Vorbehalte erstens für unecht hält und außerdem glaubt, dass er sich deine Liebe mit Geld am besten sichern kann. Allerdings finden wir seine Großzügigkeit genauso unromantisch wie du. Wesentlich prickelnder wäre, wenn er dir abends beispielsweise ein Lovetoy oder reizende Dessous mitbringen würde. Solche Geschenke brächten euch beide in Sex-Stimmung und würden dein „Rotlicht-Gefühl“ ausschalten.

Sila (29) wischte ihrem Mann eins aus: “Ich ließ mich beim lesbischen Sex erwischen”

Sila (29) schreibt: Früher hat Ulf sich nie über meine Sex-Qualitäten beschwert. Erst seit wir verheiratet sind, nörgelt er ständig an mir rum. Ich hätte zu wenig „Pfeffer“ im Hintern, wäre nicht hemmungslos genug. Weil mich das ärgerte, wollte ich ihm mal richtig einen mitgeben. Ich habe mir ein Callgirl ins Haus bestellt und eine scharfe Lesben-Nummer mit ihr abgezogen. Wie erhofft erwischte mein Mann mich in der 69er Stellung. Doch statt geschockt zu reagieren, fand er’s „granatengeil“ und bettelt mich seitdem an, ihm öfter so eine scharfe Show zu bieten. Was soll ich machen – ich bin doch eigentlich gar nicht bi?

perfekte-beziehung.de antwortet: Na, das kommt ganz drauf an, ob dir der Sex mit dem Callgirl Spaß gemacht hat. Sollten dich die Zungenspiele angeheizt haben, könntest du dir ruhig noch mal eine Muschi „zum Mund nehmen“ – aber bitte beim nächsten Mal keine Prostituierte, sondern vielleicht eine gute, bi-neugierige Freundin. In diesem Fall solltest du deinen Mann aber höchstens heimlich zugucken lassen, sonst wird garantiert ein flotter Dreier raus, bei dem Ulf hauptsächlich seine eigenen Gelüste befriedigen wird. Sollte er weiter meckern, schlägst du ihm am besten vor, es mal vor deinen Augen mit einem Mann zu treiben – dann ist er ab sofort still.

“Preciosa” (28) wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: “Mein Kollege erpresst mich, weil ich früher Prostituierte war”

“Preciosa” (28) schreibt: Um lebensrettende Medikamente für mein Baby bezahlen zu können, bin ich vor fünf Jahren ein paar Monate auf den Strich gegangen. Als mein Kind geheilt war, bin ich in die Nachbarstadt gezogen und habe dort einen Job als Textilverkäuferin in einem Kaufhaus bekommen. Ich dachte, dass über meine Rotlicht-Vergangenheit längst Gras gewachsen wäre. Jetzt werde ich aber von einem Kollegen aus der Technik-Abteilung erpresst. Er war damals mein Freier und verlangt nun kostenlosen Sex mit mir. Sonst droht er, mich vor meinem Chef bloßzustellen. Muss ich mit diesem Typen wieder ins Bett gehen?

perfekte-beziehung.de antwortet: Lass dich von diesem Typen bloß nicht einschüchtern! Sag ihm knallhart ins Gesicht, dass er sich mit seiner Erpressung auf direktem Weg in den Knast schwätzt. Drohe ihm mit einer Strafanzeige, wenn er dich nicht in Frieden lässt. Du kannst ruhig auf Risiko setzen, denn wir glauben nicht, dass dieser Mann seine Drohung wahrmacht. Schließlich käme dann ja raus, dass er zu Prostituierten geht. Solche hinterhältigen Ganoven wie dein Kollege ziehen fast immer den Schwanz ein, wenn es ans Eingemachte geht.

Ilka (28) fühlt sich total erniedrigt: “Mein Mann macht mich zur Taxi-Hure”

Ilka (28) schreibt: Nach Barbesuchen nehmen mein Mann (31) und ich oft ein Taxi. Da muss ich dann immer vorne sitzen und mein Mini­kleid hochrutschen lassen, damit der Fahrer mein Höschen sehen kann. Fordert der Chauffeur am Ziel Geld, muss ich behaupten, dass wir völlig abgebrannt sind. Wird der Fahrer wütend, biete ich ihm als Fahrpreis-Ersatz einen Blowjob an. Stimmt er zu, feuert Ramon mich von hinten an und fordert mich auf, es dem Kerl gut mit Lippen und Zunge zu machen. Es macht mir wirklich keinen Spaß, aber wie bringe ich das meinem Macho-Gatten bei?

perfekte-beziehung.de antwortet: Dein Mann muss dein Selbstbewusstsein total unterdrückt haben, sonst würdest du ihm eine klare Ansage vor sein Ego knallen. „Blas doch selber, ich mach’s nicht mehr!“, wäre ein solcher Spruch, den dein Macho bestimmt verstehen würde. Wenn du dich das nicht traust, gibt’s einen anderen Ausweg. Schlüpfe beim nächsten Mal schnell ins Taxi und bitte den Fahrer davonzubrausen, bevor dein Mann einsteigen kann. Dann kannst du entscheiden: Entweder führt die Fahrt dich für immer in die Freiheit oder zu einem Handy-Anruf bei Ramon. Mach ihm klar, dass du nur zu ihm zurückkehren wirst, wenn er dich nie mehr als Prostituierte benutzt!

Lenny (26) fühlt sich diskriminiert: “Warum werden Callboys verachtet?”

Lenny (26) schreibt: Ich staune, welches Verständnis, weiblichen Prostituierten und ihrer Tätigkeit (einige nennen es ja sogar Beruf) entge-gengebracht wird. Auch die Bezeichnung Hure oder Nutte ist zu vermeiden, weil scheinbar zu entwürdigend für diese ehrenwerten Damen. Da frage ich mich, warum männliche Prostituierte ein solches Ansehen nicht genießen und ihre Dienstleistung als verwerflich und anrüchig angesehen wird. Wie seht ihr das, perfekte-beziehung.de? Bin ich wirklich Abschaum, wenn ich demnächst als Callboy Geld verdienen will?

perfekte-beziehung.de antwortet: Bei männlichen Sexworkern muss man einen Unterschied machen. Denn da sind zum einen die Stricher, die sich schwulen Männern zum Sex anbieten. Nicht erst seit dem Mord an Modeschöpfer Rudolph Moshammer gelten Strichjungen als gefährliche, häufig drogensüchtige Außenseiter. Anders sieht es bei Hetero-Callboys aus. Die wenigen Männer, die ihren Job erfolgreich ausüben, genießen zumindest bei ihren Geschlechtsgenossen Bewunderung. Du musst also kein Naserümpfen, sondern eher mangelnde Kundschaft befürchten, Lenny.