Posts Tagged ‘Gewissensbisse’

Carmen (27) plagen Gewissensbisse: “Ich habe unser eheliches Kind abgetrieben”

Carmen (27) schreibt: Als mein Schwangerschafts-Test positiv war, stand mein Entschluss fest. Ich fuhr nach Holland und ließ den Fötus wegmachen. Mein Mann (29) wusste von nichts. Er dachte, ich wäre zu Besuch bei meiner Tante. Ich wollte dieses Kind nicht haben. Weil mir klar war, in welcher Nacht es passiert war. Ronald war total betrunken aus der Kneipe gekommen und im Bett wie ein Tier über mich hergefallen. Dass ich auf Anraten meines Arztes die Pille abgesetzt hatte, interessierte ihn nicht. Ich entschied mich für die Abtreibung. Doch jetzt plagen mich Gewissensbisse. Musste ich dem Baby nicht doch das Leben schenken, obwohl es das Produkt einer Alkohol-Vergewaltigung war?

perfekte-beziehung.de antwortet: Diese Frage können nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantworten. Einerseits konnte dein werdendes Kind nichts für die Umstände der Zeugung, demnach hätte es die Abtreibung nicht verdient gehabt. Andererseits sollte ein Baby die Frucht zärtlicher Liebe sein, was bei dir sicher nicht der Fall war. Sieh es am besten so: Die seelischen Nöte, unter denen du während der gesamten Schwangerschaft gelitten hättest, wären wahrscheinlich schädlich für die Entwicklung deines Kindes im Mutterleib gewesen. Wäre das Baby behindert zur Welt gekommen, hättest du dir dein Leben lang Vorwürfe gemacht. Unter dem Strich hast du also richtig gehandelt. Sag deinem Mann aber klipp und klar, dass du bei einem weiteren Gewaltakt die Scheidung einreichen wirst!

“Hasi_20″ steckt in einer Zwickmühle: “Ich war mit dem Bi-Freund meines Bruders im Bett”

“Hasi_20″ schreibt: Mein Bruder ist schwul und hat einen sehr netten Freund, den ich hier “Nick” nennen möchte. Ich bin öfter mit den beiden Jungs ausgegangen, und dabei ist es passiert. Als mein Bruder auf der Toilette war, flüsterte “Nick” mir zu, dass er bisexuell ist und gerne mal mit mir schlafen möchte. Ich weiß nicht, warum es mich so gereizt hat, aber sein Antrag machte mir eine wohlige Gänsehaut. In der nächsten Nacht ging ich mit “Nick” ins Bett. Der Sex mit ihm war fantastisch, deshalb möchte ich diesen schönen Mann gern für mich haben. Aber ich habe furchtbare Gewissensbisse, meinem eigenen Bruder den Freund auszuspannen. Muss ich auf “Nick” verzichten?

perfekte-beziehung.de antwortet: Was du getan hast, war nicht richtig, und das weißt du auch. Aber wir raten dir auch aus anderen Gründen, dich von “Nick” zurückzuziehen. Bei seiner starken Bi-Veranlagung wird er sich nämlich immer wieder zu Männern hingezogen fühlen. Und da er gefühlsmäßig und sexuell sehr wankelmütig zu sein scheint, wird der junge Mann wahrscheinlich regelmäßig in fremde Betten hüpfen – egal, welches Geschlecht dort auf ihn wartet. Daher unser Fazit: Weder für dich noch für deinen Bruder ist “Nick” auf Dauer der richtige Liebes-Partner.

Wir halten es für das Beste, wenn du deinem Bruder das Geschehene beichtest. Dabei könntest du wenigstens den Trumpf der ehrlichen Reue ausspielen. Viel schlimmer wären die Konsequenzen, wenn dein Bruder es von “Nick” erfährt. Er wird die Geschichte wahrscheinlich so drehen, dass du als die Hauptschuldige dastehst. Dies kann nicht in deinem Sinne sein.

Lisa (18) ist total geschockt: “Mein Stiefbruder schläft mit meiner Mutter”

Lisa (18) schreibt: Als ich gestern aus der Berufsschule nach Hause kam, kippte ich fast aus den Latschen. Meine Mutter (46) lag nackt auf dem Küchentisch und ließ sich von meinem Stiefbruder (20) poppen. Die beiden waren völlig weggetreten und hörten nicht mal auf, als ich wütend mit den Fäusten auf Dirks Rücken trommelte. Später zuckte Mama bei meinen Vorwürfen nur mit den Schultern und befahl mir, mich aus ihrem Sexleben rauszuhalten. Soll ich ihr gehorchen, oder muss ich meinem sehr lieben Stiefvater (51) reinen Wein einschenken?

perfekte-beziehung.de antwortet: Das ist eine heikle Sache, Lisa. Es würde ein gewaltiges familiäres Chaos ausbrechen, wenn du den Sex-Betrug ans Licht bringst. Euer Zusammenleben wäre dann auch für dich die Hölle. Deshalb solltest du besser den Mund halten und dich vom schwelenden Krisenherd entfernen. Mit anderen Worten: Zieh zu einer Freundin oder einem Freund, bis im heimischen Sex- und Ehe-Dreieck klare Verhältnisse eingetreten sind. Und hab keine Gewissensbisse: Da deine Mutter dich schroff zurückgewiesen hat, muss sie ihre Suppe ohne deine Hilfe auslöffeln!