Ricarda (25): “In der Hochzeitsnacht merkte ich, dass ich ihn nicht liebe”

Ricarda (25) schreibt: Ich glaubte wirklich, dass ich meinen Bräutigam liebe. Fabian bot mir Sicherheit, Geborgenheit, die Aussicht auf eine glückliche Zukunft. Wir haben vorgestern geheiratet, gingen nachts ins Hotel. Hochzeits-Suite, Himmelbett, alles ein Traum. Fabian versuchte mit mir zu schlafen. Sein Gestocher tat mir weh. In diesen Sekunden wurde es mir klar. Den Mann, dem ich mein Ja-Wort gegeben hatte, liebe ich nicht. Meine Gefühle für Fabian sind seit der Hochzeitsnacht erloschen. Aber ich fühle mich dem Satz des Pfarrers verpflichtet: … bis dass der Tod euch scheidet. Darf ich den Ehe-Eid noch vor den Flitterwochen brechen?

perfekte-beziehung.de antwortet: Du hast die Augen verschlossen und dir ein Liebes-Luftschloss gebaut. Weil du dich nach all dem sehntest, was dir bisher kein Mann bieten konnte. Erst in der Hochzeitsnacht fiel der Schleier, und die nackte Wirklichkeit hat dir mit grinsender Fratze jede Hoffnung auf eine glückliche Ehe geraubt. Trau diesem Teufel nicht, und gib deinem Mann eine Chance! Wenn du mit Fabian wunderschöne Flitterwochen erlebst, flammt deine Liebe zu ihm hoffentlich wieder auf. Sollte sich deine Gefühls-Abkühlung hingegen verstärken, hast du sogar die Pflicht, deine Ehe zu beenden. Eure Zweisamkeit würde sonst für euch beide zur chronischen Qual.

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